Die Fahrzeug-Initiative Rheinland-Pfalz e.V. blickt zurück auf eine gelungene Informationsveranstaltung zum Thema „Digitalisierung und KI im Unternehmen“, die wir am 26. Februar in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau im Rheinland-Pfalz-Saal des Ministeriums ausrichten durften.
Nach einer Einführung ins Thema durch den Vorsitzenden der Fahrzeug-Initiative, Marco Unverzagt, vermittelte Peter Gresch, PGUB Management Consultants Wiesbaden, einen Überblick über die aktuelle Lage und die wirtschaftlichen Aussichten der automobilen Zulieferindustrie unter dem zunehmenden Einsatz digitaler Werkzeuge und künstlicher Intelligenz. Danach ordnete Marcel Martini, Susi&James GmbH Mannheim, den Begriff ‚Künstliche Intelligenz‘ ein, d.h. was darunter zu verstehen ist, wie sie einzusetzen ist und was sie kann. Es gab‘ mehrere Nachfragen aus den Reihen der Zuhörer und mit dem ein oder anderen Klischee konnte aufgeräumt werden.
Nach einer Kaffeepause, in der rege über die beiden Vorträge diskutiert wurde, schloss sich ein interessanter Beitrag von Nils Gröne, Data Group Rhein-Main, zum Thema „NIS 2“ an. „NIS 2“ ist die neue Richtlinie des Bundes zur Cybersicherheit für Unternehmen ab einer Größe von 50 Mitarbeitern. Im Rahmen seines Vortrags gab Nils Gröne einen Überblick über das vorgeschriebene Risikomanagement und die Sicherheitsmaßnahmen, die Unternehmen künftig ergreifen müssen, ebenso wie über die einhergehenden Dokumentations- und Meldepflichten.
Zum Abschluss folgte ein beeindruckender Vortrag von Jens Hildenbeutel, 4S IT Solutions AG. Anhand des zeitlichen Verlaufs einer tatsächlich stattgefundenen Cyberattacke auf ein großes Zulieferunternehmen berichtete Jens Hildenbeutel über die Vorgehensweise der Hacker und die vielen kleinen Schwachstellen in der Cybersicherheit der Unternehmen und wie die Hacker diese ausnutzen, um schließlich die vollkommene Kontrolle über die Server und Daten des Unternehmens erlangen. Dabei zeigte er auf, dass mit wenigen Maßnahmen, besserer Kommunikation, besserer Unterweisung und Sensibilisierung der Mitarbeiter und funktionierenden Netzwerktools alles ohne großen Aufwand und hohe Kosten hätte verhindert werden können.
Mit diesen spannenden Erkenntnissen schloss der Vortragsnachmittag und es ging in eine rege Abschlussdiskussion, die mit reichlich Netzwerkarbeit bei einem Gläschen Wein endete.
Wir danken dem Ministerium als Gastgeber, ebenso danken wir den Vortragenden und den Gästen für ihre Teilnahme.
Die Präsentationen der Mitwirkenden stellen wir demnächst im Bereich Download zur Verfügung.

